„Der Maler und sein Modell“,  vollendet in Szene gesetzt von Kirill Gorodetskiy
<strong>Der Maler und das Modell <br><br>(2018, Kirill Gorodetskiy)</strong><br><br>Wenn du lange in einen Abgrund blickst, blickt der Abgrund auch in dich hinein. Manchmal kann eine einfache Handlung ein ganzes Leben verändern. Hier passiert gerade etwas Bedeutungsvolles zwischen dem Künstler und seinem Modell. Lassen wir sie allein. <br> Copyright: Kirill Gorodetskiy

So viel lässt sich zu der außergewöhnlichen Beziehung von einem Künstler und seinem Modell sagen. Bedeutende Maler verliebten sich sogar zuweilen in „ihr“ Modell, einige heirateten die Muse. Zyniker sagen, letzteres sei aus reiner Pragmatik geschehen. Schließlich besaßen die Künstler kein Vermögen und sparten sich schon einmal gerne das Honorar für die Sitzung. Aber immerhin wurden Modelle, auch als Künstlerin,  berühmt. Wir denken und verneigen uns vor Amélie Matisse (Henri Matisse), Dora Maar (Pablo Picasso), Marie-Hortense Fiquet (Paul Cezanne), Gala Èluard Dali (Salvador Dali) oder Camille Claudel (Auguste Rodin), um nur ein paar Namen der lange Liste zu nennen.

 

Egal, wie facettenreich die Beziehung zwischen Künstler und dem Objekt seiner Begierde verlief, gleichgültig war sie nie. Der russische Künstler Kirill Gorodetskiy bringt viele Schwingungen in seiner aktuellen Grattage zum Ausdruck „Der Maler und sein Modell“ vollendet auf den Punkt. So darf der Betrachter eine wunderschöne Frau bewundern,  deren erotische Reize markant in Szene gesetzt sind, während der Maler im Hintergrund sachlich, analytisch arbeitet. Eine Arbeit, um die der Künstler sicherlich beneidet wird. Wie wohl die Schöne heißt, fragen wir uns? Vielleicht verrät uns Kirill Gorodetskiy in einem weiteren Blatt mit dem schönen Modell ihren Namen?

Diese elegante und brillante Grattage ist ab sofort käuflich erhältlich.

×
Close Panel